Knochenaufbau

Um implantieren zu können, muss vordergründig genügend Kieferknochen vorhanden sein. Bei Zahnverlust erfolgt der Knochenabbau schon in den ersten 9 Monaten und auch im Alter ist oftmals nicht genügend Knochensubstanz vorhanden. Um dennoch ein Implantat setzen zu können, ist ein Knochenaufbau die geeignete Lösung.

Es gibt verschiedene Verfahren, die in der modernen Zahnmedizin Anwendung finden. Je nach Diagnose finden wir für Sie die am geeignetste Therapieform. Alle Eingriffe finden selbstverständlich unter Narkose statt.

Eine Möglichkeit ist der Einsatz von Knochenersatzmaterial. Als Material dienen entweder Naturprodukte oder synthetisches Material. Nach dem Einsetzen wird es nach und nach durch neugebildeten Knochen ersetzt.

Eine weitere Methode ist das Einsetzen eines Knochenblocks aus körpereigenen Knochen. Entweder wird dieser aus einem anderen Kieferabschnitt oder vom Beckenknochen entnommen. Der Block wird an der vorgegeben Stelle mit kleinen Schrauben fixiert und verschlossen. So kann der Knochenblock einheilen, ein Prozess, der mehrere Wochen dauert. Sobald genügend Stabilität vorhanden ist, kann das Implantat gesetzt werden.

Eine besondere Form des Knochenaufbaus ist der Sinuslift, welcher angewendet wird, wenn die Knochenhöhe im Oberkiefer zu gering ist. Der Kieferhöhlenboden wird bei diesem Verfahren soweit angehoben, dass das Implantat sicher verankert werden kann.

Lassen Sie sich dahingehend individuell in unserer Praxis beraten. Nicht immer ist ein Knochenaufbau notwendig - wir finden gemeinsam mit Ihnen, die für Sie geeignete Lösung! Vereinbaren Sie einen Termin.